Gemeinde Rudersberg

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Rudersberger Naturgarten

Der Rückgang, vor allem blütenbestäubender Insekten ist derzeit, leider zu recht, in aller Munde. Wild- und Honigbienen, Hummeln, Schmetterlinge und viele andere Insektenarten, die auf Blüten angewiesen sind, finden diese immer weniger.

Diese Situation macht auch vor unserer Gemeinde nicht halt. Aus diesem Grund hat sich die Gemeinde dem Projekt „Blühenden Naturpark Schwäbisch Fränkischer Wald“ angeschlossen. Wir wollen auf gemeindeeigenen Flächen Blumenwiesen für alle bestäubenden Insekten anlegen, damit diese während der gesamten Vegetationsperiode über die notwendigen Nahrungsquellen verfügen, auch wenn die üppige Obstbaumblüte unserer Streuobstwiesen bereits vorüber ist.  

Anfang des Jahres wurden mehrere Wiesenflächen

  • auf dem Gelände des Schulzentrums Rudersberg
  • am Ortseingang Oberdorf
  • am Ortsausgang Schlechtbach Richtung Lindental
  • beim Ortsamt in Asperglen
  • unterhalb der Grundschule Steinenberg
  • zwischen Spielplatz und Friedhof Steinenberg

vorbereitet und mit speziell auf den jeweiligen Standort abgestimmten Samenmischungen, eingesät. Ziel ist die Entwicklung mehrjähriger, selbstaussäender, blüten- und artenreicher Flächen. Deshalb wird sich das Blüh- und Erscheinungsbild im Lauf der Zeit verändern und anpassen.

Die Mitarbeiter/-innen des Gemeindebauhofs wurden bereits seit Herbst 2018 in mehreren Seminaren auf die Anlage und künftige Pflege dieser Wiesenflächen vorbereitet.

Diese Aktion ist für die Gemeinde jedoch nur ein Baustein im künftigen Projekt.

Wir wollen das Thema „Förderung unserer Insekten“ künftig noch breiter aufstellen.

Dazu soll gehören:

  • schrittweise weitere Blühflächen auf gemeindeeigenen Grundstücken anzulegen,
  • die Verankerung dieses Themas für die Schülerinnen und Schüler, vor allem in den Grund-, aber auch in den weiterführenden Schulen über die dort betreuten Schulgärten,
  • das neue Projekt „Rudersberger Naturgarten“, bei dem wir vor allem Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern, Angebote machen wollen,
  • die Unterstützung der örtlichen Imker.

Neben der ganz wichtigen ökologischen Funktion wird das Ortsbild durch diese Anlagen auch nachhaltig optisch aufgewertet und verschönert.

Wir werden Sie über das Projekt im Büttel auch künftig informieren und freuen uns über Ihre Unterstützung, Ideen, Rückfragen, Anregungen oder Mitwirkung.

Flyer Rudersberger Naturgarten

Rudersberger Naturgarten PP

Firma S. Ehmann Gartengestaltung GmbH rät:

Firma T. Beeh Garten- und Landschaftsbau rät:

Firma P. Ehmann Raumbegrünung rät:

Links zu weiterführenden Informationen

Sonstige Naturschutzinfos

Antrag auf Bestäubungsprämie

Förderrichtlinen zur Bestäubungsprämie

Flyer Kompostfibel

 

Eigener Kompost - das älteste Recyclingverfahren

Seit Millionen von Jahren verrotten die Abfälle der Natur an Ort und Stelle zu Humus. Die Kompostierung ist damit das älteste und einfachste Recyclingverfahren der Welt. Garten- und Küchenabfälle, die im Garten kompostiert werden, müssen nicht als Abfall entsorgt werden. Gegenüber der Entsorgung von Bioabfällen in der „Biotonne“ entfallen zusätzlich der Transport zur Kompostanlage und die damit verbundenen Lärm- und Schadstoffemissionen. Worauf müssen Sie beim eigenen Kompost achten?

Platzwahl: Als Kompostplatz eignet sich ein (halb-)schattiger Platz auf offenem Boden. Ein Drahtgitter am Boden kann das Eindringen von Nagern verhindern. Der Kompostplatz sollte bequem zu erreichen sein.


Behälterwahl: Es besteht die Wahl zwischen einer offenen Kompostmiete und geschlossenen Schnell- oder Thermokompostern. Diese haben einen sehr geringen Platzbedarf.


Grundregeln: Die Kunst des Kompostierens besteht darin, für die Mikroorganismen günstige Bedingungen zu schaffen. Den Kompost mit möglichst unterschiedlichen Kompostmaterialien gut durchmischt aufsetzen. Bei Schnellkompostern empfiehlt sich das untermischen von trockenen Gartenabfällen wie kleinen Ästen,
Rindenmulch, Holzmehl oder Stroh.


Unkraut und Pflanzenkrankheiten: Samen und Wurzeltriebe von Unkräutern und anderen unerwünschten Pflanzen werden im Gartenkompost in der Regel nicht abgetötet. Auch bestimmte Pflanzenkrankheiten können über den Kompost verbreitet werden. Entsprechende Gartenabfälle sollten über die Biotonne entsorgt werden.
Diese werden auf den Kompostanlagen durch die hohen Prozesstemperaturen sicher abgetötet.

Weitere Informationen erhalten Sie bei:
Stabstelle Klimamanagement Gemeinde Rudersberg, Rudolf Scharer, Tel. 932805, r.scharer@rudersberg.de

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