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Radfahren aktiv

Der Wieslauftalrad- wanderweg ist der klassische Rundweg im Schwäbischen Wald.

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Gehölzlehrgarten Steinenberg

Kreisfachberater Herr Eder
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Dauer: 1 Std.
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Fon: 07191 8954238

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Schwäbische Waldbahn

Wieslauftalexpress historischer Zug

Eine ganz besondere Attraktion bietet das Wieslauftal für Freunde von Dampfzügen. Zwischen Schorndorf und Rudersberg verkehrt an einzelnen Sonn- und Feiertagen eine Dampflok mit einer Wagengarnitur im Stil der frühen 50er Jahre auf der idyllisch gelegenen Wieslauftalstrecke.

Die Bahnhöfe im Tal weisen eine nicht alltägliche Besonderheit auf. Sie sind alle baugleich und mittlerweile denkmalgeschützt.

Unterwegs bietet sich die Möglichkeit bei einem Zwischenstopp die Michelauer Ölmühle, welche als technisches Museum ausgebaut wurde, zu besichtigen oder eines der Freibäder in Steinenberg oder Rudersberg zu besuchen.

Nähere Auskünfte unter der Telefonnummer: 0700 / 32580106 oder unter DBK - Historische Bahn e.V.

Im Mai 2010 hat die Schwäbische Waldbahn auf einer der schönsten und steilsten Strecken in Baden-Württemberg ihren Betrieb aufgenommen.

Den Fahrplan, die Ticketpreise, sowie Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke finden Sie auch in dem handlichen Flyer, der im Rathaus Rudersberg erhältlich ist.

Zur Geschichte der Bahn

Touristikzug

Der erste Abschnitt der Bahnstrecke, Schorndorf-Rudersberg wurde im Jahr 1908 in Betrieb genommen. Der Bau des zweiten Abschnitt von Rudersberg nach Welzheim nahm drei weitere Jahre in Anspruch. Handelte es sich bei dem ersten Abschnitt um eine reine Talstrecke, so hatte man nun die Probleme einer Bergstrecke mit einer Steigung von 1 : 40 zu bewältigen.

Allein drei Viadukte mussten auf dieser Bergstrecke geschaffen werden. In Betrieb genommen wurde der obere Streckenabschnitt am 25. November 1911.

Wegen des starken Rückgangs des Reiseverkehrs wurde Mitte der 60er Jahre erstmals von einer Stilllegung der Strecke Rudersberg-Welzheim gesprochen. Seit Mai 1966 verkehrten werktags zwischen Rudersberg und Welzheim keine Personenzüge. 1980 wurde dann der Personenverkehr auf dieser Strecke vollständig eingestellt. Güterverkehr fand allerdings noch drei Mal in der Woche statt.

Das endgültige Aus für die Bergstrecke kam im April 1988 als es nach tagelangen schweren Regenfällen zu einem Erdrutsch bei der Grauhalde zwischen Oberndorf und Klaffenbach kam und der Gleiskörper so beschädigt wurde, dass er nicht mehr befahren werden konnte. Die Bundesbahn selbst hat sich zum 31. Dezember 1994 endgültig aus dem Bahnbetrieb im Wieslauftal zurückgezogen.

Nachdem diese Absicht der Bahn auf endgültige Stilllegung der Strecke seit Mitte der 80er Jahre bekannt waren, wurden von Landkreis, Stadt Schorndorf, Gemeinde Rudersberg und Stadt Welzheim Bemühungen in Gang gesetzt, die Strecke weiter zu betreiben. Ein Gutachten vom verkehrswissenschaftlichen Institut der Universität Stuttgart sprach für die Aufrechterhaltung des Schienenpersonennahverkehrs auf der Strecke Schorndorf-Rudersberg.

Zum Zwecke der Aufrechterhaltung des Bahnbetriebs wurde im Dezember 1992 der kommunale Zweckverband "Verkehrsverband Wieslauftalbahn" gegründet, dem der Landkreis Rems-Murr, die Stadt Schorndorf und die Gemeinde Rudersberg angehören. Die weiteren Planungen zielten auf eine Weiterführung des Bahnbetriebs ab 01. Januar 1995. Tatsächlich konnte nach umfangreichen planerischen, organisatorischen und baulichen Vorbereitungen der Bahnbetrieb zum 01.01.1995 wieder aufgenommen werden.

Der Zweckverband Verkehrsverband Wieslauftalbahn hatte die Württembergischen Eisenbahngesellschaft mit der Betriebsdurchführung der Bahn beauftragt. Seither verkehren im regelmäßigen Takt moderne Triebwagen zwischen Schorndorf und dem neu geschaffenen Haltepunkt Rudersberg-Nord beim Schulzentrum. Im Juni 2008 wurde dann auch der Ortsteil Oberndorf an das Bahnnetz angeschlossen.

Im Mai 2010 wurde die "Bergstrecke" zwischen Rudersberg und Welzheim für Touristikfahrten mit der Dampfbahn wieder in Betrieb genommen. Der Förderverein Welzheimer Bahn e.V., die Stadt Welzheim und die DBK - Historische Bahn e.V. haben sich darum bemüht.

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